Unsere Heimbahnen

Unser Training und unsere Heimspiele absolvieren wir auf den Bahnen der Stadthalle Biberach. Es sind vier vom WKBV abgenommene Kegelbahnen.

 

Adresse:

 

Stadthalle Biberach

Theaterstraße 4

88400 Biberach

 

 

 

 

Achtung!

Wegen Bauarbeiten können die Kegelbahnen nur über den Seiteneingang erreicht werden:

 

 

Entstehung

1. Vorgeschichte zum KSC

Schon im Herbst 1968 kamen einigen Personen, aus dem seinerzeit noch existierenden FC Wacker Biberach, die Idee einen Kegelklub zu gründen. Diese Idee wurde aber immer wieder hinausgeschoben und es dauerte noch fast ein dreiviertel Jahr, ehe sich etwas tat. Vereinslokal des FC Wacker war damals das Gasthaus ,,Biber". Hier trafen sich die Fußballer, die nicht zur TG gehörten und der Stammtisch war mit „fachkundigen Leuten“ stark angereichert. Auch an diesem Stammtisch wurde das Kegeln als Alternative zum Fußball diskutiert und am 25. Mai 1969 war es soweit. An diesem Tag reifte die Idee zur Tatsache und in der Begeisterung, es ging auch schon etwas lustig zu, lud Helmut Koch die ganze Stammtisch-Horde zu sich nach Hause ein. Er wohnte damals in der Fritz Lieb Str. 4. Es ist leider nicht mehr ganz zu rekonstruieren, wer alles dabei war, aber bestimmt dabei waren: Rudolf Hetsch, Erich Bucher, Walter Zimmermann, Josef Smyk, Theo Freise, Fritz Wagenhals, „Daiber's Bibe“, Peter Bochtler, Alfons Stark, Fred Braig und natürlich Helmut Koch. Zur Erinnerung: Aus platzgründen, bzw. auch unter starkem Einfluß alkoholischer Getränke, saß Walter dann in der Badewanne. Ob er auch schlief entzieht sich meiner Kenntnis. Tatsache ist, daß am 25. Mai 1969 der Vorläufer zum KSC gegründet wurde. Als Gesellschaftsklub, als FC Wacker-Gruppe kegelte man dann im „Waldhorn“. Im Juli 1969 kamen die ersten Statuten/Satzungen heraus, die Rudolf Hetsch ausgearbeitet hatte. Nicht alle, die vorerwähnt sind, hatten eigentlich Interesse am Sportkegeln, sondern wollten nur abends ein wenig kegeln. Im Laufe des Jahres splitterten sich die Personen auch in zwei Gruppen. Die einen wollten mehr, als nur ein bisschen kegeln, während den anderen das genügte. Die, die mehr wollten - inzwischen waren HDW und K. Ackermann (mir persönlich total unbekannt) dazugekommen - kegelten, außer im Waldhorn, zusätzlich bereits im Keglerheim bei Hasenbäumers. Einen Antrag von R. Hetsch beim FC Wacker auf Zuschuss, sofern man ein Sportkegelabteilung ins Leben ruft, wurde abgelehnt. Da das Keglerheim zu teuer war, wechselte man zu Grell's Kegelbahnen nach Fischbach (aber immer nur die Interessenten fürs Sportkegeln, nicht die anderen, die alle zusammen weiterhin im Waldhorn kegelten). Zwecks einer Grundlage für die Sportkegelabteilung wurde in Fischbach ein Gockelkegeln veranstaltet, wobei tatsächlich ein paar „100 Mark“ verdient wurden. Ab etwa Oktober 1969 wurde es ernst. Aus dem „nebenher" - gekegelt kam jetzt der allgemeine Wunsch der Beteiligten, dass nun endlich die Sportabteilung des FC Wacker ins Leben gerufen wird. Es wurde emsig trainiert, Rudolf Hetsch war praktisch die treibende Kraft. Technisch wusste keiner so recht, ob er etwas falsch, oder richtig macht und seinerzeit kam auf Bitte von R. Hetsch kein geringerer, als J. Dilger von der TG und hielt einen Lehrgang ab! Das waren noch Zeiten!

Die Abwicklung zur Gründung lief, dank Rudolf Hetsch, auf vollen Touren. Er schrieb an die Vorstandschaft des FCW, an den DKB und an den WLSB. Er bekam Hinweise und Richtlinien, wie er sich zu verhalten hat und aus der Unmenge Schriftverkehr hat er die Gründung eingeleitet. Er forderte Mustersatzungen an, um als Untergruppe bei Wacker, zusätzlich zum Fußball, zu bestehen. Und dann war es soweit: Zum 14. Januar 1970 war die Sportabteilung Kegeln des FC Wacker Biberach offiziell bestätigt vom WLSB und dieses Datum muss vom heutigen KSC eigentlich als Gründungstag angesehen werden.

 

2. FC Wacker Biberach, Sportkegelabteilung

Man kann ab 14.1.70 noch nicht vom KSC Biberach sprechen, da dieser Name erst im Juli 70 aktuell wurde. Der FC Wacker hatte als Sportart nur Fußball zu bieten. Es gab zwar kleinere Splittergruppen anderer Sportarten (z.B. Schwimmen), aber nichts Offizielles. So kam die Kegelabteilung als echte Neusportgruppe dazu. R. Hetsch war seinerzeit Hauptkassierer des FCW, er gab den Posten auf und wurde Abteilungsleiter der Kegelabteilung. Man trainierte fleißig, warb um weitere Interessenten usw. Die Sportler waren verständlicherweise alle noch keine Asse und ein Ergebnis über 350 bei 100 Wurf war damals schon ein Erfolg. Da die Gründung der Sportkegelabteilung mitten in der laufenden Saison war konnte der FCW (KSC) noch nicht am aktuellen Spielbetrieb teilnehmen und so begnügte man sich mit Freundschafts- und Pokalspielen. Am 21. März 1970 war das allererste Spiel. Es spielten der KSC 1 gegen TG/BG III 2285 : 2495 ! Die Paarungen, bzw. Mannschaftsaufstellungen waren 7 gegen 7, obwohl damals 5er Mannschaften aktuell waren. Im ersten Spiel waren Hetsch 355, Stark 360, Smyk 329 und Freise mit 337 beteiligt, es waren damals schon die besten Ergebnisse!

Am 4. April gab's ein Pokalspiel gegen Langenenslingen (5:5), welches mit 1598:1869 verloren ging, das Rückspiel wurde mit 1599:1593 gewonnen - das war der erste Sieg überhaupt! Ein weiteres Freundschaftsspiel gegen dieselbe Mannschaft, diesmal 6 : 6 wurde mit 1915:1985 verloren. Es würde zu weit führen, alles aufzuzählen, was geschah, es wurden noch einige Spiele durchgeführt und auch schon Einzelstarts BKSA, aber alles war mehr oder weniger erfolglos. Aber das entmutigte nicht. Ich muss noch ergänzen, dass es seit Anfang Mai 1970 auch eine 2. Mannschaft gab. Immerhin bestand der Verein bereits aus 14 Mitgliedern und das alles Aktive!

Im Juni 1970 gab es die erste große Belastungsprobe für den jungen Klub. Es lag daran, dass der FCW und die Fußballabteilung der TG Biberach in Fusion gingen und den heutigen FV Biberach gründeten. R. Hetsch musste etwas tun, um die Kegelabteilung zu halten, denn der neue FV BC durfte gemäß Vereinbarung mit der TG keine Sportart, außer Fußball führen. Also sprach R. Hetsch mit der TG/Herrn Lutz zwecks Anschluss an die dortige Kegelabteilung. Geplant war als Name, bzw. Untergruppe zur TG, die ja schon eine Gruppe Blau/Gelb hatte, eine Gruppe „Club Rot/Weiß“ zu gründen. Übrigens kommen unsere Vereinsfarben auch mit aus diesem Grund! Aber der Anschluss an die TG gelang nicht. Der Grund lag wohl darin, dass weder hier, noch dort eine echte Begeisterung zu einem Zusammenschluss vorhanden war. Auch die „Wackeraner“ waren unter sich schon meinungsmäßig gespalten. Kurzerhand entschloss sich R. Hetsch den Klub selbständig zu machen. Er wählte den Namen „Kegelsportclub Biberach" = KSC und mit dem Tag der Fusion zwischen FC Wacker und der TG Biberach zum FV Biberach entstand der KSC Biberach! Es gibt zu dieser wesentlichen Namensänderung nur eine beiläufige Notiz im Protokoll zur Hauptversammlung vom 23. April 1971 (!), wo es heißt: „So wurde am 2. Juli 1970 der KSC Biberach gegründet und beschlossen, mit zwei Mannschaften am Spielverkehr teilzunehmen.“ Offiziell wurde die Kegelsportabteilung FC Wacker am 22. Februar 1970 durch Hermann Stanecker, damals Bezirkssportwart Oberschwaben, begrüßt und in den Bezirk aufgenommen. Dieses geschah im ESV-Heim, Ravensburg, wo seinerzeit alle Bezirkssitzungen abgehalten wurden. Die Namensänderung im Sommer 1970 brachte natürlich keine Probleme.

 

3. KSC Biberach in seiner 1.Saison

Nun, durch die Eigenständigkeit des KSC, war man eigentlich ein Gesellschaftsklub geworden, der weder rechtlich, noch versicherungsmäßig geschützt war, denn der KSC war kein e.V. Dieses kam erst ein Jahr später, aber davon erzähle ich erst im nächsten Artikel

Im ersten Halbjahr 1970 konnten nur Freundschafts- und Pokalspiele durchgeführt werden, da die Gründung des Vereins mitten in der laufenden Saison erfolgte. Zur Saison 70/71 meldete der KSC 2 Herrenmannschaften, die beide in derselben Klasse spielen mussten. Sie spielten auch sehr erfolgreich. Die 1. Herren wurde Vizemeister und stieg prompt in die B-Klasse auf. Die 2. Mannschaft gewann zwar ein paar Spiele, musste aber in der C-Klasse bleiben. Die Mannschaftsaufstellungen: Die 1. spielte mit Baegerau, Hetsch, Heusel, Hiller, Smyk und Werner, die 2. mit Besserer, Bochtler, Bräuer, Freise, Kloos, Koch, Stark und Ilg.

Auch BKSA wurde mitgemacht. Herbert Baegerau, sen. schaffte Bronze und Silber, Bräuer, Hetsch, Smyk und Heusel (schaffte mit 754 Holz Vereinsrekord 1970!) erreichten Bronze. Bei den 100ern lagen die Rekorde 1970 schon bei 403, je von Hetsch und Smyk erreicht.

Es starteten auch schon einige beim BKSA. So erreichte Herbert Baegerau senior immerhin auf Anhieb das bronzene und silberne Abzeichen. Auch Bronze schafften Hetsch, Smyk und Heusel, der den Vereinsrekord für 1970 mit 754 Holz aufstellte. Bei den 100ern lagen die Rekorde allerdings schon höher. Ebenfalls 1970 erzielten Hetsch und Smyk jeweils 403 Holz!

Am 26. Januar 1971 wurde die Damenmannschaft gegründet, die natürlich erst in der Saison offiziell starten konnte. Aber sie spielten auch vorher schon Freundschaftsspiele. So erfolgte übrigens das erste Auswärtsspiel des KSC außerhalb des Bezirk Oberschwaben in Memmingen am 24.7.1971. Dort spielten: Besserer, Klinke, Reichel, Linka, Bräuer und Ersatz Gantner. Die 2. Herren waren auch mit angereist und spielten in der Besetzung Hiller, Sproll, Becker, Geisenhofer und Ilg. Beide Spiele gingen hoch verloren.

Im Oktober 1971 gründeten wir übrigens die Jugendabteilung des KSC.

 

4. KSC e.V. - Start

Die zweite große Belastungsprobe hatte der KSC durch hohe finanzielle Risiken. Ich darf an dieser Stelle meinen 1. Auftritt im KSC erwähnen. Im Juni 1971 hatte mich Rudolf Hetsch über meine Frau endlich davon überzeugt, dem KSC beizutreten. Vorher war ich nur „Fahrer". R. Hetsch hatte den damaligen Mitgliedern gesagt, dass der Klinke kommt und dann Sportwart macht - und alle mussten gehorchen. Am 13.7.1971 wurde ich zum Spielausschussvorsitzenden gewählt. Mit einer Gegenstimme (!) von Theo Freise, der damals sagte: Den kenne ich nicht und darum wähle ich ihn auch nicht. Aber nun zu den Risiken: Damals wurden zwecks Bahnrenovierungen des Keglerheims vom Wirth Hasenbäumer DM 10.000,-- verlangt, um einen einwandfreien Spielbetrieb zu gewährleisten. Der KSC wollte von Fischbach nach Biberach zurück und die Bahnen in Keglerheim waren in einem unwürdigen Zustand. R. Hetsch und J. Smyk stellten durch einen Bankkredit, für den sie bürgten, diesen Betrag zur Verfügung. Zwischen dem Eigentümer Reichle (Vater des heutigen Eigentümers), dem Wirt Hasenbäumer und dem KSC, vertreten durch Hetsch, Smyk (so lernte ich Josef kennen) und mir wurden Verträge abgeschlossen, die letztendlich dem KSC die Garantie gaben, den Kredit zurück zu bekommen, in dem er stundenweise die Bahngebühren abbuchen konnte. Die Verhandlungen liefen „ewig“. Erst nach der 10. (?) Sitzung war man sich einig. Schon etwa 8 - 9 Monate später waren wir froh, diese Verträge zu haben, denn der Wirt Hasenbäumer verkrachte sich mit seiner Frau Traudel, wie so etwas im Leben eben vorkommen kann. Die beiden trennten sich, er zog nach auswärts und sie wollte allein das Keglerheim nicht weiterführen. Das Keglerheim war eine längere Zeit führerlos, aber durch unsere Verträge konnte wir den Spielbetrieb aufrechterhalten. Übrigens hatten wir bereits eine Woche nach der Hauptversammlung vom 13.7.71 wieder eine HV, da ja der Verein über den Wechsel von Fischbach nach Biberach (eine damalige Überlebensfrage des KSC) zu bestimmen hatte. Einige Mitglieder drohten mit Austritt, wenn man nach Biberach wechselt würde, ausgetreten ist aber keiner! Mir unterstellte man (was gar nicht stimmte), dass ich nicht in Fischbach kegeln will und unbedingt ins Keglerheim wollte. Mit knapper Mehrheit entschied man sich für den Wechsel. Dann entschied man sich, dass im Keglerheim auch Duschen eingebaut werden sollen, das klappte bis heute nicht. Vom 30. Juli bis 2. August 1971 fanden BKSA (Bundeskegelsportabzeichen) statt, von denen ich aber nichts berichten kann. Durch die Kreditaufnahme und auch auf mein Betreiben hin wurde der KSC ins Vereinsregister eingetragen. Am 13.7.71 wurde dies in der Hauptversammlung verkündet: Der KSC ist e.V.!!!

 

Mannschaften

Unsere Mannschaften

 

 

KSC Biberach I - Unsere Herrenmannschaft

 

 

 

 

KSC Biberach Gemischt - Unsere gemischte Mannschaft

Trainingszeiten

Tag von bis
Dienstag 17.00 Uhr 19.00 Uhr
Donnerstag 17.00 Uhr 19.00 Uhr

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